Nachtrag… 27.12.2008-01.01.2009

Feuerwerk in Sydney, wowie!

Feuerwerk in Sydney, wowie!

(Uebrigens… die Galerie zum Silvesterabend befindet sich wieder hier: Bilder vom NYE2008)

So, dann machen wir mal den Anfang, das Aufholen meiner Vergangenheit ;-)
Genau, auch ich habe den letzten Jahreswechsel gefeiert.. Wie dieser verlaufen ist, ist jedoch eine etwas spezielle Sache.. Geplant war das alles folgendermassen (meine tastatur hat kein es-zet, also bitte keine beschwerden!):

29.12.08, 14:00: Antreten der 16-stuendigen Zugfahrt Brisbane-Sydney (JOP!)
30.12.08, 19:00: Flug Sydney-Christchurch
31.12.08, 23:59: spontanes Reinfeiern, irgendwie und irgendwo in Christchurch, Neuseeland.

Das einzige was letztendlich wie geplant gelaufen ist, war die Zugfahrt… Als ich am 30.12.08 gegen 17:00 auf dem Airport von Sydney ankam und meinen Weg zum Check-In machte, bekam ich die freudige Nachricht des Virginblue(Airline)-Angestellten, dass ich heute den Flug nicht antreten koennte. Stand also am Schalter, voll bepackt mit tollen Sachen und erstmal ziemlich ratlos. Warum ich den Flug nicht nehmen koennte? Mein Visum lief am 30.12.08 ab. Also eigentlich kein Problem, denkt sich der Normalbuerger – ich flieg ja heute raus! Falsch gedacht. Da mein Rueckflugticket ja (Ende Januar) wieder nach Australien zurueckfuehrte, wuerde man mich in Neuseeland gar nicht erst einreisen lassen, sondern direkt nach Deutschland zurueckschicken. Ich muss zugeben, das sah ja auch alles ziemlich nach illegaler Einreise und Einwandern aus und meine Geschichte war ueberhaupt nicht plausibel…

Wie auch immer, da stand ich, musste Fluege nach Deutschland aendern damit es so ausschaut, als ob ich nach Neuseeland direkt nach Deutschland wollte. Dazu gab man mir 2 Tage Zeit, mein Flug nach Neuseeland wurde auf den 01.01.09 um 19:00 umgelegt… Gut, 30.12.08 – 10 Stunden Zeitverschiebung nach Deutschland und somit sehr begrenzte Zeit, um den Versuch einer Flugumbuchung zu wagen…Da es aber nunmal keinen anderen Ausweg gab, musste ich da wohl durch. Aber Moment – ich sollte mir vielleicht noch ueberlegen, wo ich die naechsten 2 Naechte schlafe… Hmm, es ist ein Tag vor Silvester und ich bin in Sydney. Mit anderen Worten, es gibt keine einziges freies Hostel oder Hotelzimmer mehr, da komischerweise mehrere Menschen schon lange Zeit geplant hatten, ihre Zeit um Silvester rum hier zu verbringen. Guuut, ruhig Blut.. Kurzum kontaktierte ich Joz, einen Englaender, welchen ich Anfang Dezember kennenlernte (eines Abends bei nem Bier im Hostel) – der befand sich schoenerweise wirklich noch in Sydney und liess mich wissen, dass er seit einer Woche Untermieter in einer Wohnung ist – puh, eine Nacht ohne unter der Bruecke schlafen ist gesichert! Da Joz die Silvesternacht bei anderen Freunden etwas ausserhalb Sydney’s verbringen wollte, raeumte ich seine Wohnung des 31.12. Morgen’s also wieder. Gut, und nun? Erstmal suchte ich mir nen Ort an dem ich mein Gepaeck abstellen konnte. Nachdem ich dies erledigt hatte, verbrachte ich den Tag mehr oder weniger damit, ein wenig durch die Stadt zu laufen, das kostenlose Internet in der Bibliothek zu nutzen und ein wenig Schlaf innem Park zu finden… Mittlerweile versuchte ich verschiedene Menschen zu kontaktieren von die sich evtl. in Sydney aufhalten koennten. Auch Anne war in Sydney und wuerde den Silvesterabend in Sydney verbringen, gemeinsam mit einem anderen deutschen Bekannten, bei dem sie auch uebernachtete. Eine gewisse Perspektive gab es also – gegen 22.30Uhr am Silvesterabend irrte ich durch Sydney, durch  einen Stadtteil, der mir unbekannt war, von dem es aber eine gute Aussicht auf das Feuerwerk geben sollte. Wusste von Anne, dass sie sich irgendwo dort aufhielt – genauso wie von Ricardo, einem Brasilianer den ich auch aus ‘nem Hostel in Sydney kannte. Irgendwann bekam ich eine SMS von Anne, in der sie mir beschrieb, dass sie ‘zufaellig’ auf einer Privatparty direkt am Hafenbecken gelandet ist, ich erhielt den Hausnamen und die Info dass das Haus sich neben dem von Kevin Rudd befindet (Australiens President). Okay, ich befinde mich in einem fremden Stadtteil, um mich herum tausende Menschen, welche einen guten Platz ergattern wollen um das Feuerwerk zu sehen und ich bin auf der Suche nach einem Hausnamen.. Gut, ein Polizist konnte mir eine Richtung weisen, in der sich Kevin Rudd’s Haus befinden sollte. Irgendwann ging ich dann eine ruhigere Strasse entlang, die sich als Sackgasse herausstellte. MIST! Nach einer 360 Grad Drehung faellt mir ein Schriftzug ins Blickfeld… Das kann nicht sein.. Ich stehe vor dem Haus mit dem Namen der in Anne’s SMS steht.. Ich werd verrueckt! Okay, ich soll dem Securitytypen sagen ich will zu xY in Apartment 11. Gesagt, getan. Mister XY kommt an die Tuer, begruesst mich und laesst mich rein. So einfach ist das?! Der Weg upstairs ins Apartment ist schnell gemacht – ich lerne lauter nette Leute kennen, die mich direkt mit einem Drink ausstatten wollen und mir den Garten zeigen: Hier befinden sich auch die Einwohner der anderen Apartments dieses Hauses, und in einer Ecke gibt es Getraenke, von denen auch ich eines erhalte, mit der Aufforderung mich doch zu bedienen, kein Problem! Ok. Ich bin drin. Dieser Garten grenzt DIREKT an den Hafen. Liegt gegenueber vom Opernhaus. Und rechts von mir ist die Harbourbridge. Soweit so gut  ;-)
Nach kurzer Zeit fand ich dann auch Anne und ihren Kumpel. Gott sei dank sagte dieser mir auch dass es kein Problem sei, wenn ich die Nacht in seinem Wohnzimmer schliefe.. Wuhu, verdammtes Glueck!
Um halb 12 war also ungefaehr alles in Ordnung, ich fuehlte mich schon etwas wohler da ich die Nacht nicht durchmachen musste oder unter ner Bruecke naechtigen ;-)
Das Feuerwerk war wirklich schoen, wie man es halt auch aus dem TV kennt – nur in Echt ;-) ! Trotzdem ging das alles viel zu schnell. Verwirrung von den letzten Tagen war immer noch praesent und ich hatte mich doch eigentlich auf ein ruhiges Silvester in Neuseeland gefreut. Okay, Sydney zu Silvester, ich sollte mich nicht beschweren! Aber vielleicht versteht ihr ja ein bisschen, dass die Geschehnisse zu dem Zeitpunkt mich nicht gerade zuversichtlich stimmten!
Achja: Verschiedenste Anrufe nach Deutschland erledigte ich am Silvesterabend gegen 20 Uhr, um meine Fluege so umzubuchen, dass ich meinen neuen Flug am 01.01.09 wirklich nehmen konnte. Hat auch geklappt!
Am 01.01.09 begann der Tag mit einem Omelette vom Mitbewohner von Anne’s Kumpel, war also sehr schoen und ich war gluecklich, dort sein zu duerfen – genauso wie dass ich das Reinfeiern ins Neue Jahr nicht allein verbrachte. Auch wenn alles anders kam als gedacht und ziemlich spontan war, befand ich mich in einer 1a Location und hatte sogar eine bekannte Person um mich herum – THX Anne :-) !
Okay, das war mein Silvesterabenteuer — es war spannend, ja – aber ich freue mich wirklich darauf,  das naechste Jahr Silvester schoen gemuetlich mit euch zusammen zu verbringen!
:-)
Es gab keine weiteren Probleme, den Flug nach Neuseeland anzutreten und so kam ich am 01.01. um 23.30 in Christchurch an… aber das ist eine weiteren Artikel wert ;-)

Bis dann!

yeahyeah new years eve

yeahyeah new year's eve

in Gedenken an… Tully 10.-23.12.08

Lang, lang ist’s her…

wow, so eine lange Pause gab’s noch nie – nun wird es wirklich Zeit, mal alles aufzuholen…

mit Farmerhut in Tully

mit Farmerhut in Tully

10-23.12. Alles Banane.. Arbeiten in Tully

Sydney, wir schreiben Nikolaus und darauf folgende Tage… Nach zu langem Aufenthalt in Mate’s Place mit immer den gleichen Leuten, deren Vorsaetze sich sogut wie nie aenderten: Freibier am Abend abgreifen. An sich keine schlechte Sache, aber wenn sich diese Moeglichkeit jeden Tag ergibt, wird es einfach zuviel.
Ohnehin waren Cynthia und ich auf Jobsuche.. nach endlosen Telefongespraechen mit diversen potenziellen Arbeitgebern war klar, dass es nicht so leicht werden sollte wie anfangs gedacht. Leicht verzweifelt weiteten wir unser Suchgebiet auf (sogut wie) Ganz-Australien aus. Und zack, fuendig geworden. Arbeit in North Queensland. Zumindest Plaetze im Hostel und Aussicht auf Arbeit. Abends gegen 18 Uhr gabs die Zusage, Fluege wurden gebucht und am naechsten Morgen gegen 6 Uhr ging’s los. Erst ueber Cairns, dann nach Tully. Welcome to Tully!

‘Gluecklicherweise’ hatte ich schon am ersten Montag einen Job: auf dem Bananenfeld! Also schoen den Wecker um 4.30am klingeln lassen um um 5.30am in den 10 Sitzer-Jeep einzusteigen, 40 minuten zur Farm fahren lassen und die Arbeit anfangen… Morgens war es sehr angenehm, vielleicht 20/21 Grad, schoen zum durch das Feld laufen und mit dem 2-Meter langen Sensemesser bestimmte Palmwedel hoch ueber dem Boden abzuhacken. Ab 8-9 Uhr veraenderte sich die Lage… zur Erinnerung, wir waren im tropischen Norden Australiens. Auf hochdeutsch bedeutet das eine wahnsinnig hohe Luftfeuchtigkeit bei hoeheren Temperaturen. Fiel morgens noch der Tau von den Palmblaettern mit auf uns runter, enthuellte jedes abgehackte Palmenblatt jetzt noch mehr von der Supersonne… den Rest des Tages verbrachten wir (10 Maedels) damit, mit vollkommen nassen (vom Schweiss, mmmhm) Klamotten darueber nachzudenken wann der Tag wohl vorbei sein wuerde. Zum Nachmittag gab es eine kleine Abwechslung, die Messer waren nun nur noch einen Meter lang und nun mussten die Bananenstauden in einer bestimmten Weise beschnitten werden, damit das Wachstum besser vorangehen kann. Auch hier haengen die Stauden nur manchmal auf  gut erreichbarer Hoehe, meist bedarf es doch einiger Balance um das scharfe Messer auf unebenem Feld stehend zufriedenstelend an der Staude anzuwenden.

Tja, das Bananenfeld. Zur weiteren Information… Wenn ich die Spinnen an und zwischen den Palmen gezaehlt haette, waere ich irgendwann bei einer  Zahl angekommen die ich nicht mal kenne – mit anderen Worten, zahlreich vorhanden. Giftig? Weiss nicht, in meinem Kopf ging es nur darum zu hacken, hacken, und nochmals zu hacken. Am liebsten langsam gehend und mit Hackrhytmus…. soviel dazu. In den Bananenstauden befinden sich hier und da auch mal Schlangen. Mir ist keine auf dem Feld begegnet – das koennte allerdings auch daran liegen, dass ich es nur 2 Tage dort ausgehalten habe. Die Gefahr auf giftige Tierchen zu treffen wuerde ich bei dieser Arbeit also recht hoch einschaetzen.

Warum war ich dort nun nur 2 Tage, das ist ja mal gar nichts ?! Anfangs dachte ich auch so. Als ich allerdings am Ende des 2. Tages mit Kopf- und Bauchschmerzen nach Hause kam, mir auf dem Feld noch kalt wurde (denke mal Schuettelfrost sowat) und mir hier und da ein paar ‘schmerzende Stellen’ (nennen wir’s mal so) zugezogen hab, wurde mein Mut schon geringer.. Am 3. Morgen wachte ich gleich mit Bauchschmerzen auf und wertete dies als Zeichen von meinem Koerper, dass ich ihm gerade nicht gut tue. Nach kurzer Ueberlegung entschied ich mich, den Job zu wechseln. Jeder der es auf Tully’s Bananenfeld laenger ausgehalten hat, hat meinen vollen Respekt, denn hier im Hochsommer zu arbeiten ist wirklich kein Zuckerschlecken.

Also, Job gewechselt — Und schon stehe ich in der Shed und sortiere Bananen.  Schonmal gut, denn hier ist alles ueberdacht und dementsprechend im Schatten. Aufstehen ist einen Tick spaeter fuer diese Arbeit, Arbeitsbeginn um 7 Uhr morgens. Ich stehe mit Delphine, einer Franzoesin an einem ca. 1m breitne Laufband, welches in 20cm Tiefe mit Wasser gefuellt ist. Dieses Wasser dient dazu, die Bananen ein wenig zu waschen und sie voranzutreiben. 2 Maenner arbeiten am Anfang des Laufbands, sie schneiden die Bananen von den Stauden ab. Delphine und ich haben die Aufgabe, jede einzelne Banane (in der Form wie sie ihr im Supermarkt kauft und groesser, also 6-20 Bananen in verschiedenen Groessen auf einmal) auf schlechte Stellen und Anschnitte von Messern zu ueberpruefen. Diese Bananen werden dann aussortiert. Die Uebrigen landen auf dem Fliessband, systematisch angeordnet.

Nach 1-2 Tagen spuert man bei dieser Arbeit sseine Rueckenmuskeln SEHR. Ab dem 3. Tag wird alles zur Automatik… Kein Muskelkater mehr, nur ein wenig ‘Steifheit’ von 8 Stunden im Stehen arbeiten. Achja, und der Daumen tat ein wenig weg – vom Gewicht der Bananen beim Umdrehen. Diese Arbeit ist im Vergleich zum Bananenfeld ein Traum. An meinem letzten  Tag dort ‘durfte’ ich mit einem andrene Arbeiter auf dem Muelltraktor mitfahren um diesen zu entsorgen… Hey, ich fand’s toll alleine in’nem grossen Treckeranhaenger voller Muell mitzufahren! :-D Naja jedenfalls die 10-minuetige Fahrt hin und zurueck zur Halde, ueber Stock und Stein *g*.

Da Cynthia schon von Anfang an in einer Mangofarm gearbeitet hat, bot sich mir die Moeglichkeit, fuer 2 Tage dort auch mitzuarbeiten.. und da ich keen war, vieles auszuprobieren, machte ich auch dies mit.. Aufstehen konnte man fuer Tully-Verhaeltnisse recht spaet – dann, auf der Farm angekommen bekam jeder seine eigene Haarhaube, Schuerze und Handschuhe, ihr wisst schon Hygiene und so. Der Tag begann damit, getrocknete Mangoscheiben von Backblechen zu entfernen. Danach wurden Mangos geschnitten, fuer immer und ewig und im Grunde genommen den ganzen Tag. Das alles lief in einem klimatisierten Raum ab – man hatte hier eher Kaelte als Hitzeprobleme ;-) Das Mangoschneiden zeichnet sich durch seine Stumpfsinnigkeit aus, man hat den ganzen lieben Tag grinsende gelbe Mangogesichter vor sich, hehehhee…

So, ihr seht ich habe 3 sehr unterschiedliche ‘Fruitpicking’ Jobs durchlaufen und bin froh um jede Erfahrung dort. Auch wenn es ganz schoen anstrengend werden kann, moechte ich meine Zeit in Tully nicht missen. Weiterhin gab es noch soooo viele nette Menschen in Tully und durch einen etwas laengeren Aufenthalt als an bisherigen Reiseorten war es auch moeglich, Leute mal naeher kennenzulernen. Ole Freunde! ;-) Auf das Rafters!

Zu Tully habe ich ein paar Fotos online gestellt… Darauf seht ihr eher das Nicht-Arbeitsleben, da ich leider keine Kamera besass und/oder keine Kamera zur Arbeit mithatte.

Hier der Link zum Fotoalbum:

Fotoalbum Tully

Uh guys..

Touch the Sky!

Touch the Sky!

.. ja, ich weiss, es ist lange her, und und und…

Aber heute erfreue ich euch (hoffentlich) mit einem kleinen Video. Bin jetzt seit fast einem Monat in Neuseeland und mache allerlei interessante Dinge… Aber darueber gibt es mehr in einem extra Artikel.

Heute und hier heisst es… Yes, this shit makes my people wanna.. JUMP JUMP!

Vermisse euch alle!!! LG :-)

Merry X-mas…

Mission Beach - der Strand

Mission Beach - der Strand

Leute… es ist Weihnachten! Lange habt ihr nichts mehr von mir gehoert… zumindest hier im Blog. Aber gebt mich nicht auf, denn ich werde weitermachen. Und zwar bis zum bitteren Ende ;-)
Heute schreibe ich Euch, wie sollte es anders sein – aus besonderem Anlass. Den Heiligabend haben wir alle schon hinter uns, ihr dort drueben, ich hier hinten. Ich hoffe, ihr habt ein schoenes Fest im familiaeren Kreise verbracht und sowieso die tollsten und besten Geschenke aller Zeiten bekommen.
Bedanken moechte ich mich auch bei meiner Familie fuer Geschenke, die mich eher auf unkonventionellem Wege (im Bezug auf Weihnachten) erreichten. Ihr wisst ich freue mich sehr darueber und werde viel damit anfangen koennen :-) ! Froehliche Weihnachtsgruesse gehen hiermit nochmals an meine Eltern, Schwester und Maggi!
‘Euch anderen’ wuensche ich ein ebenso gut verbrachtes Weihnachten – und finde es sehr schade, dass ich dieser Tage nicht meinem schon fast traditionellem Weihnachtstage-Ablauf froenen kann ;-) : N’kooni-Huette abbauen, dies im Anschluss gebuehrend feiern, mich von Tobi im Wohnheim abholen lassen um zu meinen Eltern zu fahren, Essen gehen in der Boerse und zu guter Letzt Feuerzangenbowle. Ihr wisst Bescheid.
Da es zwar schoen, aber nicht besonders hilfreich ist, zurueckzuschauen, moechte ich Euch jetzt von meinen weihnachtstagen in diesem Jahr erzaehlen. Den 24.12. verbrachte ich mit Cynthia am Strand in Mission Beach (fuer alle Neugierigen: An der Ostkueste Australiens, ca. 3 Stunden suedlich von Cairns). Abends gingen wir dann ‘schoen essen’, es hab Fettuccine Marinara, also Pasta mit Meeresfruechten. Um danach festzustellen, dass wir das auch selbst hingekriegt haetten ;-) . Aber wie das so an Weihnachten ist, laesst man sich den Abend ja durch sowas nicht vermiesen – kurzum gab es noch hausgebackenen Schokoladenkuchen mit Vanilleeis, welcher uns dann auch WIRKLICH gluecklich machte. Da der Tag schonn anstrengend genug war (Sonne, Strand und Meer…) fielen wir in unsere Betten und schliefen. :-D Ich kann eure Gesichtsausdruecke vor mir sehen, was fuer ein Heiligabend :-D
Heute, am 25.12. und morgen werden wir weiterhin in Mission Beach verbringen, womoeglich in der Sonne am Strand ;-) . Ja, dieses Weihnachten ist was ganz Besonderes und fuehlt sich deshalb auch nicht wirklich wie Weihnachten an. Faellt dieses Jahr halt mal aus, was soll’s.
Mit diesem kurzen Weihnachtsgruss an alle da draussen moechte ich mich heute auch schon wieder verabschieden. Heute Mittag wird es hier im Hostel einen Christmas-Lunch geben, da die Besitzerfamilie des Hostels auch vor Ort wohnt. Seeeehr nett!
Hiermit verspreche ich weiterhin, euch im naechsten Eintrag zu berichten, was im letzten Monat eigentlich passiert ist, wieso ich mich jetzt ploetzlich wieder so weit im Norden Queensland’s befinde und zu guter Letzt werde ich euch verraten, wer die Kokosnuss geklaut hat.
Ganz liebe Gruesse an meine Lieblingsmenschen am anderen Ende der Welt (was ihr seid!).
Freue mich euch zu haben, und das sogar wenn die Umstaende es manchmal verhindern es Euch wissen zu lassen.
Frohe Weihnachten.

Kathi

Cynthi und Kathi am Beach ;)

Blue Mountains und Sydney again

Halloele. (Sieht komisch aus, wenn man dieses Wort ohne oe schreibt..)

Genau 2 Wochen nach meinem letzten eintrag aus Sydney schreibe ich euch nun – schon wieder – vom gleichem Ort. Habe vom 23.-30.11. ne Woche in den Blue Mountains verbracht, wo wir ein Haus fuer 6 Personen mit sage und schreibe fast 30 Leuten besetzten. Was fuer ein Glueck, dass nicht jeder Vermieter einmal vorbeischaut und fragt, wie es den 2 angemeldeten Paerchen so in seinem Haus gefaellt. ;-)

Wie auch immer, es war eine sehr schoene Woche, und das obwohl ich wohl am wenigsten dort erlebt habe im Vergleich zu allen anderen. Meist spalteten sich die Lager in 2 Gruppen, eine die Klettern ging und eine andere welche sich dem Canyoning verschrieb. Viel Activity also. Da ich es (sogar bis jetzt noch) nicht geschafft habe, meinen allerletzten Uni-Essay/Assignment fertigzumachen, zog ich es vor meine Zeit genau dem zu widmen. Habe also die meisten Tage in unserem Haus/Garten in Blackheath verbracht. Weiterhin sag ich Katoomba, die wohl groesste Stadt in den Blue Mountains, da gab es immerhin nen Supermarkt ;-) Eine wunderbare Fisherman’s Pants nennt sich nun auch mein eigen. Man stelle sich ne Baggypants aus Stoff vor, tada! Sehr schoenes und gemuetliches Kleidungsstueck 8-)

Naja, waehrend eine Canyoninggruppe eines Tages fast ‘verloren ging’ (10 Stunden im stroemenden Fluss verbringen, o la la…), sich eine Suchtruppe aufmachte sie aufzufinden und sie schliesslich gegen halb 12 abends garniert mit Blutegeln an zahlreichen Koerperstellen wieder auftauchten, war ich dann doch eher froh, da nicht dabeigewesen zu sein. Obwohl, das ist schon eine Geschichte die man erzaehlen koennte..

An unserem vorletzten Abend schauten wir uns dann noch den Film ‘Australia’ im Kino an, den ich uebrigens nur weiterempfehlen kann. Ist zwar 3 Stunden lang, aber die vergehen wirklich schnell. Guter Film! (‘mango,mango’ .. Insider!)

Gut, seit Montag Mittag befinden wir (Cynthia und ich) uns nun wieder in Sydney. Reich an neuen Eindruecken. Leider auch um eine Kamera aermer. Irgendwie ist es mir passiert – meine Kamera muss irgendwo im Zug zwischen dne Blue Mountains und Sydney liegen. Wenn ich Glueck habe, findet sie jemand und macht mich fuer ein paar Momente zum gluecklichsten Menschen der Welt (…) – wenn nicht, tja, dann werde ich mir wohl ueber kurz oder lang eine neue goennen muessen. Geht schliesslich mal gar nicht klar, Australien nicht in Bildern festzuhalten ;-) .

Im Moment befinde ich mich mal wieder in Sydney’s Staatsbibliothek – und werde (gleich, sofort, jaja) an meinem Essay arbeiten. Die Aussicht, einen Job auf einer Farm ca. 17 Stunden Zugfahrt von hier (Richtung South Australia) zu bekommen, besteht. Womoeglich werden wir sogar morgen Abend (Donnerstag Abend) in den Zug steigen und fuer ein paar Wochen im Outback verweilen. Abenteuer voraus! Je nachdem wie die Arbeit und das Leben auf ner Farm dann wird, werde ich wohl auch Weihnachten dort verbringen. Aaaaber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben, wer weiss was noch passiert.

Was ist ansonsten so erwaehnenswert? Gestern Abend kamen wir in den Genuss, ‘The pig iron people’ im Opera House anzusehen. Ergebnis? Verwirrter Kopf, der australische Humor scheint doch manchmal etwas anders zu sein, das wuerde jedenfalls erklaeren warum die Menschen um uns herum so oft lachten, waehrend wir darauf warteten, dass der Dialog fortschreitet… ;-) Naja, hey, wir waren im Opernhaus! :-D

Okidoke, dann werde ich mich (jetzt aber wirklich) mal an die Arbeit machen und mich der absoluten Entscheidungsfreiheit was meine Zeitgestaltung angeht entgegenbewegen.

Kann wirklich nicht glauben, dass heute der 3. Dezember ist. Wow. Man kann nicht oft genug betonen, wie die Zeit vergeht… Wuensche Euch viel Spass beim Gluehwein- oder auch mal Kaffeetrinken (fuer alle Bremer: n’kooni Fairtrade yeah!) auf dem Weihnachtsmarkt. Muss ja zugeben, es gibt bestimmte Dinge wie diese, die auch ich hier ab und zu vermisse :-) .

Ganz vorne dran seid trotzdem immer noch ihr. Menschen gehoeren zu den wenigen – mehr oder weniger – materiellen Dingen, bei denen ich es okay finde, dass man sie vermisst ;-) .

Also, nun geniesst die besinnliche Zeit – ich geh dann mal an den Strand ;-P

See y’all at some time.

PS: Habe ich eigentlich schon die frohe Botschaft offiziell gemacht? Wer in den Kommentaren liest ist ja sowieso auf dem Laufenden, aber ich sag’s nochmal (weil’s so schoen ist) — Moooooooooni (und Kumpel Robby, unbekannte Gruesse ;-) ) kommen mich und Australien im Maerz besuchen! Womoeglich werden wir  dann die Route Melbourne-Adelaide-Alice Springs/Uluru-evtl. Darwin-Perth zusammen bestreiten. Travellaaaaahs 4 life. Jo, das musste dann mal eben gesagt werden. Adeee!

UPDATE…

Sooo meine lieben visuell Beteiligten Menschen….

es ist soweit, ich habe Fotos von Fiji (fast 100) und die ersten Fotos aus Sydney hochgeladen. Zu finden sind Sie hier…

Fiji: Kathi in Fiji, yeah. (klick!)

Sydney: Kathi in Sydney

Also, viel Spass beim Anschauen, Kommentare erwuenscht und appreciated :)

Hey aus der Stadt mit dem bekannten Opernhaus…

…jep, ich bin in Sydney.

Erst einmal riesengrosse Entschuldigung fuer die Wartezeit die ich Euch so unverhofft und ungewollt bescherte. Grund dafuer war einmal die schlechte Verfuegbarkeit des Internets in Fiji und danach die Tatsache dass viele viele Dinge auf einmal passierten und meine Aufmerksamkeit wollten…

Diese Aufmerksamkeit werde ich jetzt endlich mal Euch da drueben zukommen lassen, das wird echt Zeit!

Auf Fiji bereiste ich also die Yasawas und verbrachte meine Zeit in den 3 Resorts und bei Save, dem Couchsurfer. Dabei sind mir viele neue Gesichter und auch Lebensweisen begegnet. Viel Stoff zum Nachdenken und auch drueber Unterhalten also… Auch hier waren wiedermal verdammt viele Nationen auf einem Fleck vorhanden – und ja, auch Deutsche trifft man auf Fiji ;-)

Zusammenfassend haette ich gern mehr als eine Woche Zeit gehabt, da mir die Zeit fehlte, Viti Levu, die Hauptinsel Fijis naeher zu begutachten. Die Woche die ich hatte reichte aber trotzdem um mal wieder neuen Input zu bekommen, ein bisschen (mehr) Relaxen (am Strand in der Haengematte) zu praktizieren und Leute kennenzulernen. Ein dickes Plus hierfuer ;-) Da ich mich im Internetcafe befinde, kommen Fotos von Fiji nach. Ganz viel Strand sag ich nur ;-)

Am Mittwoch, dem 12.11.08 war es also soweit meine Flug zurueck nach Brisbane anzutreten – dort blieb ich bis zum Freitag, 14.11. um 14 Uhr (jaja, wichtig das zu wissen ;-) ). Auf dem Plan stand meine letzte Pruefung, Chorleitung im Conservatorium. Das Ganze ist ganz gut gelaufen wuerde ich sagen. War auf jeden Fall zufrieden mit mir! Nach der Pruefung hiess es nochmal ein letztes Mittagessen in Southbank mit Anne einnehmen um mich auch von ihr zu verabschieden – see you in Bremen next year :-)

Ein kleiner Spontankauf ist mir noch untergekommen – bin jetzt stolze Besitzerin eines Asus EEE Pc’s, welcher schoen leicht ist und ein sehr gutes Preis-Leistungsverhaeltnis hatte, meiner Meinung nach =) Mit dem kleinen Helfer bin ich also nun unterwegs und versuche meine letzte Hausarbeit fertigzustellen, da ich es unnoetig fand, einen grossen Laptop 8 Monate mit mir rumzuschleppen ;-) Der Gute bleibt bis zu meiner Rueckkehr sicher und warm bei Kathy verstaut.

Zurueck zum eigentlichen Reisen: Der Countrylink Train brachte mich am letzten Freitag in laeppischen 16 Stunden ueber Nacht nach Sydney. 1000 km fuer umgerechnet 35 Euro – dafuer eine interessante Bus- und Zugfahrt mit Menschen, die sich gerne beim Zugfahren betrinken, sich dann fast pruegeln und daraufhin am naechsten Bahnhof von der Polizei weg-eskortiert werden. Ja, es war spannend direkt zwischen beiden Parteien sitzen zu duerfen und sich zu fragen ob man was sagen sollte ;-)

Wie auch immer, ich bin letztendlich muede aber mehr oder weniger froh in Sydney angekommen, wo ich direkt den Weg nach Manly nahm. Dort wartete ein Haus am Strand mit 4 Surfern und Cynthia und Ulli auf mich ;-) Jap, mal wieder Couchsurfing, und das in so einer Location, Wahnsinn sag ich nur (!!!). Hier kommen ebenfalls Fotos nach, oh ja.. 2 Naechte an diesem paradiesischen Ort verbracht, dann stand am Montag der Umzug an- wohin?

Nach King’s Cross, der Reeperbahn Sydney’s. Jap, dies ist ein Rotlichtviertel mit ueblem Ruf aber, meine besorgten Freunde und Verwandten- ich bin hier nicht alleine (sondern mit Cynthia und 1000 anderen Travellern) und so wirklich gefaehrlich erscheint mir das hier grad auch nicht. Also alles paletti und gut.

Unglaublicherweise gibt es in einer Bar direkt dem Hostel gegenueber jeden Abend Freibier, was wir am ersten Abend direkt mal austesteten. Nach einem verlorenen Poolbillard-Spiel ging es dann auch immer leichter mit dem Bier… Naja, cih wuerde mal sagen im Endeffekt haben wir es ein wenig uebertrieben – aber wie war das- aus Fehlern lernt man ;-) (hoffentlich, haha)

Gut, der zweite Abend hier steht nun an, wuenscht mir Spass, hoffe Euch gehts gut da drueben, mir gehts auf jeden Fall suba :)

LG!

Bulaaaaaaaa!

Liebe Blogleser :-)

Ich schreibe Euch heute von Fiji – genauer von der Insel Tavewa!. Am 05..11. bin ich wie geplant morgens um 9 Uhr ins Flugzeug nach Nadi gestiegen. Dort hat mich nach ca. 4,5 Stunden Flug Jit abgeholt, welcher Taxifahrer ist und mich direkt zu Save und seiner Familie gebracht hat. „Häh, wer is’n Save?” fragt ihr Euch jetzt sicher. Save ist ein 27-jähriger Fijianer der 2 kleine Söhne (2 und 5 Jahre alt) hat ebenso wie eine dazugehörige Fiji-Frau ;-) Ich kam also an, nach einem Flug auf dem es wie sich herausstellte Essen nur zu kaufen gab- und bekam sogleich meine ersten Fiji-Sandwiches von einer Verwandten Save’s angefertigt-quasi geschnittenes Baguettebrot mit Zwiebeln und frischen Thunfisch angerichtet. Dazu gabs Tee und „Saft” (=Cola). So also schonmal sehr positiv überrascht lümmelte ich ein paar Stunden mit den Kindern und anderen Leuten, die dann und wann mal vorbeikamen und sich zu mir auf den Boden setzten (Das Esszimmer ist ein „Zimmer”, welches linkes und rechts nur durch Fliegengitter eingezäunt ist-die anderen beiden Wände sind echte Lehmwände). Zur generellen Behausung von Save’s Familie: Es gibt ein Schlafzimmer, dort schlafen die Eltern und beide Kinder. Ein Zimmer dient als Kleiderschrank von allen und weiterhin noch als Couchsurfer-Übernachtungsplatz. Somit war dies also meins und Elias’, ein Italiener der seit 2 Jahren durch die Lande reist. Auf seinem Plan waren bisher viele Länder Südamerikas, nach Fiji geht es für ihn weiter nach Neuseeland und danach wo die Winde ihn hinziehen.

Weiter zum Haus: Es gibt des Weiteren ein kleines Klo, eine kleine Dusche und eine Küche. Nach dem „Wohnzimmer”, welches ich oben schon beschrieb, gibt es noch so ein Lehmhaus, welches als Schlafplatz für schätzungsweise sechs weitere Verwandte dient.

Der generelle Ort in dem dieses Haus steht, ist nicht Nadi, die Stadt, sondern ein kleines Dorf neben Nadi und direkt neben dem „Sleeping Giant”, einem Berg der halt wie ein schlafender Riese ausschaut. Die Straßen sind dort nicht geteert sondern bestehen aus rotem Sand und Steinen. Generell wird hier zu Hause barfuß gelaufen, über Stock und über Stein sozusagen.

Okay, was den Ort an dem ich meine erste Nacht in Fiji verbracht habe angeht, habe ich Eure Phantasie jetzt wohl schon genug angeregt.

Abends gab es zunächst eine Art Predigt von Save’s Vater, dann haben ein paar Männer der Familie ein paar Worte gesprochen, kundgegeben was sie gerade bewegt im Leben, wofür sie beten, und schließlich wurde ein Lied gesungen. Das alles fand übrigens nicht auf Englisch statt, sondern in der Haussprache, Fijianisch, wenn man es so nennen will (auf Englisch=Fijian). Auch generell verständigen die Einwohner sich hier auf Fijianisch, nicht auf Englisch. Dieses ist zwar hier auch Amtssprache und in der Schule wird wohl auf Englisch unterricht, jedoch zählt das in kleinen Dörfern und Ortschaften einfach mal nicht wirklich.

Verständigungsprobleme hatte ich trotzdem keine großen, da Englisch ja immer als Ausweichsprache verfügbar war-naja, fijianisches Englisch ist trotzdem sehr Dialekt-befallen ;-) .

Nach der Predigt gab es also Abendessen-gekocht über dem offenen Feuer draußen, denn einen Herd gab es hier nicht. Traditionell Fiji-typisch gab es Kasawas, welche man mit Kartoffeln vergleichen könnte, da sie ähnlich, aber doch anders schmecken. Dazu gab es Fisch, welcher an grünem Kraut (dessen Namen ich vergaß) serviert wurde. Auch dies war ehrlich gesagt ziemlich lecker. Ein bisschen Wasser zu dem Ganzen und fertig ist das Fiji-Abendessen. Ich war satt und demnach zufrieden. Relativ überwältigt von den ganzen neuen Eindrücken habe ich den ersten Tag also einfach nur relaxend im „Wohnzimmer” und mich unterhaltend verbracht.

Irgendwann später hat mir mein Host Save verschiedene Möglichkeiten, die Fiji-Inseln zu bereisen, vorgestellt. Entschieden habe ich mich für ein Awesome-Adventure (=Firma) ;-) . 6 Tage und 5 Nächte die Yasawas bereisen (Die Yasawas sind eine Inselgruppe von Fiji).

Um 5 Uhr morgens krähte der natürliche Wecker, die hauseigenen Hähne von Save’s Familie. Kurzes Frühstück und somit kein Problem um kurz vor 7 Uhr morgens noch zum Hafen aufzubrechen. Gepäck eingecheckt und Boot geboardet, schon ging’s los. Circa 5 Stunden trennten mich von meinem Ziel, der Übernachtungsstätte von 2 Nächten, von denen ich eine nun hinter mir habe.

Auf dieser Insel gibt es ein Resort. Hier befinden sich circa 40 andere Reisende mit mir, dazu so 30 Bedienstete. Täglich fahren die Bediensteten raus aufs Meer, um Urlauber vom größeren Schiff abzuholen oder um sie dorthin zu schaffen. Genau, hier is nix mit Hafen, man steigt durchs Wasser ins Boot und fährt erstmal raus um zum anderen Boot zu kommen ;-) .

Der Raum, in dem wir unsere 4 Mahlzeiten (Frühstück, Mittag, Kaffee, Dinner) einnehmen, ist gleichzeitig Tanzfläche und Bar für abends sowie Rezeption zum Einchecken und auch Boutique (zu kaufen gibt es Zahnbürsten, Mückenschutzmittel und Einmalrasierer. Das war’s so in etwa.

Zu meiner Überraschung gibt es hier wirklich Internet. Wie schnell das ist, finde ich wohl gerade raus- Bericht darüber später, denn ich schreibe am Laptop (den ich mitnehmen musste, da ich noch was für die Uni machen muss…).

Wie auch immer, ich befinde mich einfach im Paradies. Hängematten zwischen Palmen, wohin das Auge reicht. Strand und wundervoll blaues Wasser. Am Ende der Welt, sehr weit von dem was man allgemein Zivilisation nennen würde. Heute morgen saß ich mit meinem Laptop vor der Bure, in der ich die erste Nacht schlief- prompt setzte sich eine Bedienstete neben mich und fing ein Gespräch an. Liebenswürdig und bodenständig würde ich die Menschen hier nennen. Der Großteil der anderen Reisenden ist im Grunde genommen auch nett- kein Wunder, wer regt sich schon bei 30°C, unendlichem Sonnenschein und guter Verpflegung gerne auf ;-) .

Zwei Deutsche habe ich hier getroffen- weniger also als in den meisten Orten Australiens. Viele Engländer und Schotten sind allerdings hier muss ich sagen. Ansonsten ist Kanada, Chile und Amerika vertreten. Menschen mit allerlei verschiedenen Aufgaben im Leben – aber Traveller sind in der Überzahl würde ich mal so behaupten :-) .

Hier, im Coralview Resort, bleibe ich bis morgen, dann geht es weiter in das Korovou Resort auf einer anderen Insel. Keep changing und entdecking also… Das mit dem Anrufen ist hier übrigens eher schwer, da es kein öffentliches Telefon gibt. Naja, mir geht’s gut und das wisst ihr hiermit!

Bula von Fiji

:-)
PS…habe bisher hier keine Postkarten gesichtet…

PPS…Noch mal kurz mein Reiseplan:
05.11. Save’s Home, Nadi (Viti Levu)

06.-08.11. Coral View Resort, Tavewa (Yasawas) <– hier bin ich gerade!

08.-10.11. Korovou Resort, Taviti (Yasawas)

10-11.11. Bounty Island (Yasawas)

11.-12.11. Save’s Home, Nadi (Viti Levu)

12.11. –> zurück nach Brissie

Update:

Mittlerweile bin ich schon im Korovou Resort und heute geht’s weiter nach Bounty Island, wo es kein Internet geben wird. Mehr davon gibt es nach meiner Reise oder aus Nadi. By the way, eine Stunde Internet kostet mich hier 18 Fijidollar (ca 15 Australische Dollar und 9 Euro)…. Aus diesem Grunde bin ich nicht wirklich lange online… verständlich oder ;-) Handynetz habe ich hier übrigens auch nicht. Absolut keinen Empfang… Tja, die Zivilisation findet halt wo anders statt – und das ist auch gut so!

Update 2: ja, dieser Artikel ist nun schon ne Woche alt oder so… aber naja, seis drum, die Internetzeit lief grad dann ab als ich meinen Artikel abschicken wollte… hier ist er! Neue Updates von allem was mir noch so passiert ist folgen.

What an exciting time…

liebe Leser,

das war ein Wochenende sag ich Euch :-) Freitag hatte ich meinen letzten Vorlesungstag an der Griffith Uni, nach der Vorlesung (Intercultural English) sind wir erstmal schön in den Campus Club gegangen, und das um halb vier. Da wurde dann auf das vergangene Semester angestoßen, man hat nette Kommilitonen kennengelernt mit denen man vorher im Kurs kein Wort gewechselt hat (tolles Timing, wirklich..) und wer blieb mal wieder am Längsten? Tja, also saßen Cynthia und ich am Ende noch allein bei unserem Pitcher bevor es dann nach Hause ging, schlafen gehen um circa 22 Uhr ;-)

Samstag ging es mit ‘ner Chorprobe weiter, bevor wir schön in der Stadt shoppen waren- für das Chorkonzert am Sonntag – Ausbeute: neue schwarze Hose, Schuhe und Bluse. Das für läppische 85 Dollar(beim momentanen Umrechnungskurs=42,50 in Euro) – wenn das mal nix is! Samstag dann noch pseudo-studiert und Sonntag das Konzert gehabt. War ‘ne total tolle Erfahrung. Erstes (und wahrscheinlich vorerst letztes;)) Konzert in Australien, bei dem ich nicht Zuschauer war – das Konzert ist insgesamt sehr gut gelaufen, kleinere Fehler wurden gut getarnt und die ‘Bindung’ zwischen Chorleiterin und Chor war enorm. Also: total toll! War einfach nur begeistert, Teil davon sein zu dürfen. Und so langsam werde ich auch ein wenig melancholisch, dass ich das alles zurücklassen muss und nicht weiter aufbauen kann hier in Australien. Ganz komisch.

Nach dem Konzert waren wir im Bush Tukka richtig fein essen – und auch richtig fein bezahlen… Für 106 Dollar (zusammen!) speisten wir Känguruh an Erdbeersoße mit Gewürzkartoffeln und Emu mit Champignons und hausgemachtem Brot- zum Runterspülen gab’s für mich den Laughing Magpie Shiraz und Chardonnay pour Cynthia ;-) Habe also zwar noch kein Känguruh rumhüpfen sehen, sondern erstmal eins gegessen. Man muss sich ja schließlich auch an den Geschmack erinnern, wenn man schließlich ein Känguruh streichelt, nicht wahr?! Dieser war übrigens überraschend lecker und einfach dem Geschmack anderer ‘normaler’ Fleischsorten sehr ähnlich. Das Emu war schon etwas unterschiedlicher, aber immer noch sehr lecker. :-)

Tja. Gehen wir mal kurz auf meine anderen Unikurse ein… Ich bin meinen Dozenten immer noch einige Dinge schuldig: Intercultural English= 10 Seiten Research Project und Präsentationsslides, Reconstructing the Aboriginal Australian= 10 Seiten Criticism und 5 kleinere Textkritiken und dem Kammerchor eine kleine Zusammenfassung dessen was mir das alles gebracht hat. Moment mal, flieg ich nicht am Mittwoch nach Fiji? Hm, dann sollte ich mich wohl bemühen, das alles vorher fertig zu bekommen… Einziges Problem: Es ist Montag 14 Uhr,  schon allein stundenmäßig passt das alles nicht… Tja, sieht nach einer kleinen Worksession auf Fiji aus. So solls sein.

In diesem Sinne mache ich mich mal wieder an die Arbeit. Heute Abend gehe ich noch kurz ins Shire um auch meine Nachmieterin in diese Gewohnheit einzuweihen-dann wird die Nacht durchgearbeitet und ein wenig geschlafen, um meine letzte Nacht in meiner Hütte zu ehren. Morgen abend ziehe ich nämlich aus. Mit Sack und Pack. Die Nacht zu Mittwoch wird bei Kathy verbacht, und dann gehts los nach Fiji. Die nächste Nachricht wird Euch also voraussichtlich von Fiji aus ereilen. Wat für ‘ne Aussicht, wa?! ;-)

Liebe Grüße!

PS: Einen wunderbar herzlichen Glückwunsch an meine Ma :-) !!

Was, schon wieder?

Ja, schon wieder. Ein Eintrag kurz nach dem letzten, unglaublich aber wahr!

Grund dafuer ist ein freudiges Ereignis dass ich sofort und ohne Umwege der ganzen Welt – Euch – mitteilen will…

ICH FLIEG AUF DIE FIJI Inseln!

Der Flug wurde soeben von mir gebucht und findet am 5.11. sowie am 12.11. zurueck nach Brisbane statt. Also eine Woche Entspannung, Sonne, Sand, Bulabula und Vorbereitung auf meine Chorleitungspruefung pur :-D Tja, so habe ich mir die Vorbereitung auf die letzte Semesterpruefung schon immer vorgestellt: Mit einem kuehlen Getraenk am Strand einer Suedseeinsel. Verdammt, YES!

So, das wars auch schon fuer heute – aber extra fuer Euch nochmal ne Info, was Fiji ueberhaupt bedeutet…

Wo is'n Fiji? Ach daaahaa!
Wo is’n Fiji? Ach daaaaaha…!

Und was das in noch bunteren Bildern heisst koennt ihr euch mal selber ergoogeln.. juchuuuu!

Das motiviert nun wirklich, das mit dem hart studieren noch ‘ne Weile durchzuhalten :-)
13 Tage bis Fiji!

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